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Religion

Wie bei vielen anderen Schulen gibt es bei uns einen „chronischen“ Mangel an ausgebildeten Religionslehrern, um den Erfordernissen des vorgeschriebenen konfessionsgebundenen Religionsunterrichts voll gerecht zu werden. Aus dieser Not haben wir in Übereinstimmung mit unserem Schulkonzept und dem zugrundeliegenden Leitbild eine Tugend gemacht: Wir unterrichten Religion in konfessionsgemischten Gruppen im Klassenverband und alle Kinder der Schule nehmen am Religionsunterricht teil. Auf diese Weise ist es uns möglich, Werte der Gemeinschaft und des Zusammenlebens sowie Grundprinzipien der Religionen und Denominationen ganz intensiv zu unterrichten und zu leben. In den Jahrgängen 9 und 10 wird Religion parallel zu Musik, Kunst und Biologie epochal unterrichtet. So gelingt es uns, den Religionsunterricht zu einem zentralen Bestandteil des Klassenlebens zu machen und alle Kinder von 5-10 in diesem Fach mitzunehmen.

Besonders wichtig ist uns der enge Kontakt zu Gemeinden, der Besuch verschiedener Kirchen, der Kontakt zu zahlreichen sozialen Institutionen sowie eine Reihe sozialer Projekte. Im Jahrgang 8 ersetzt das Projekt „Begegnung zwischen Jung und Alt“ für ein halbes Jahr den Religionsunterricht. Schülerinnen und Schüler suchen sich einen alten Menschen, den sie besuchen und betreuen und werten diese Erfahrungen mit ihrem Religionslehrer aus. Auch das Sozialpraktikum in Jahrgang 10 gehört in diesen Zusammenhang.