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Mathematik

Mathematik wird in allen Jahrgängen vier Stunden pro Woche unterrichtet. Ein Teil der Mathematikstunden ist für selbstständiges Lernen (SL) reserviert. In den SL-Stunden können die Schüler und Schülerinnen selbstständig entscheiden, ob sie gerade an Mathematik-, Deutsch-, Englischaufgaben oder an Spezialthemen zu bestimmten Projekten aus dem Offenen Lernen arbeiten. Dabei gibt es eine Auswahl an verpflichtenden und freiwilligen Aufgaben. Hierzu werden verschiedene Formen der Individualisierung und Differenzierung erprobt. Dazu gehört das Arbeiten mit Kompetenzprofilen, Materialien im Mathe-Wagen, Stationenlernen oder Unterricht via Internet im Jahrgang 9.

Unser Ziel ist es, die Mathematik durch viele Sinne „erfahrbar" zu machen. Brüche werden durch entsprechende Experimente anfass- und vergleichbar, Flächen(inhalte) bewohnbar, Volumina können (um-)gefüllt werden. Geometrische Beweise oder die Entstehung der Sinuskurve können durch Animationen im Internet visualisiert werden. Mathematik steht nicht nur im Schulbuch oder an der Tafel, sie wird auch durch konkretes Handeln gelernt. So wird z.B. die Trigonometrie durch das Vermessungspraktikum im wahrsten Sinne des Wortes „handhabbar".

Schülerinnen beim Vermessungspraktikum

Ab Klasse 7 werden die Schüler und Schülerinnen je nach Leistungsvermögen in zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus (Grundkurs bzw. Erweiterungskurs) unterrichtet (siehe Differenzierung). Sie bleiben aber zusammen in ihrem Klassenraum und werden bis einschließlich Klasse 9 von einem Lehrer / einer Lehrerin unterrichtet.

Zur Vorbereitung des Hauptschulabschlusses im Jahrgang 9 werden entsprechende Schüler und Schülerinnen für einige Wochen im Wahlpflichtbereich (Arbeitslehre) anhand anwendungsorientierter mathematischer Inhalte zusätzlich gefördert. In Klasse 10 werden wegen der unterschiedlichen Abschlussarbeiten und Bildungsstandards der G- und E-Kurs und unterschiedlich und getrennt voneinander unterrichtet.

Mehr zur Differenzierung.